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... Freude an der Musik entwickeln .
... Inhalte und Werte vermitteln, die über rein materiell orientierte Sichtweisen hinausgehen
und die für die Persönlichkeitsentwicklung von zentraler und zukunftstragender Bedeutung sind
... Förderung persönlicher Potentiale, die Herausbildung der eigenen Identität
sowie die Anregung von kognitiven, sozialen, emotionalen und ästhetischen Kräften
... eine wichtige Ressource für eine sinnvolle Lebensgestaltung und für eine humane Gesellschaft
aus: Leitbild der Musikschule Kirchheim

"Ich selbst begann im Alter ca. 6 bzw. 12 Jahren mit Klavier
und Cello. Als 16jähriger habe ich
erstmals selbst unterrichtet (oh je, wie war das wohl damals?).
Musikstudium dann mit den Hauptfächern Cello, Klavier und
Dirigieren
Studienabschlüsse: Staatl. Musiklehrerprüfung für Violoncello
Staatl. Musiklehrerprüfung für Klavier
Künstlerische Reifeprüfung für Violoncello
Da
mich Instrumentalspiel
von verschiedenen Seiten und unterschiedlichen Schulen interessierte,
besuchte ich zahlreiche Meisterkurse bei den großen Cellisten des 20 Jhs.
Auch bei Dirigier- und Klavierkursen hörte ich zu.
Ich habe schon immer gerne improvisiert und wollte komponieren,
deshalb besuchte ich auch einen Jazzkurs beim Modern String Quartett
und war Gasthörer bei einem Impro-Workshop von Friedrich Gulda.
Über das Dirigieren lernte ich neben meinem Studium
wohl am meisten als Student bei den Berliner Philharmonikern.
Keine Entwicklung verläuft nur linear:
Ein Indienaufenthalt in den 80ger Jahren förderte
die Rückbesinnung auf Spiritualität - im Leben und in der Musik.
Das führte bei mir
zur Intensivierung der Kompositionstätigkeit.
Nach Fortbildungen in Atemkursen, Seminarleitung
und Chorleiterstudium usw. gehört die Arbeit
mit Chören genauso wie Instrumentalunterricht und Konzertieren
zu meiner Arbeit.
Meine Ideen zur Musikpädagogik?
Neben einer fundierten Systematik ist das Vermitteln
von Spontaneität, von freiem Fluss - beginnend im Atem - und das
Ermutigen zu Selbstvertrauen und Creativität wohl einer der wichtigsten
pädagogischen Ansätze. Erziehen zum Zuhören -
zum Fühlen - zur Konzentration - zum Loslassen.
Auf vielen Ebenen ansetzen - weiterdenken.
Auch - wer Lust hat -
selbst Melodien erfinden, aufschreiben - eigenes suchen - erfinden.
Im Altersschnitt sind meine Schüler zwischen fünfeinhalb und fünfundsechzig
Jahren
(in den Chören geht’s noch weiter rauf). Will man wirklich etwas lernen,
ist das Alter zuerst einmal zweitrangig.
Von
1983-85 führte ich eine Leistungsklasse für Cello und Klavier am Jugendmusikwerk
der Stadt Ulm,
leitete dort ein Kinder-Streichorchester, außerdem ein Jugendorchester um
talentierten jungen Solisten
Auftritte mit Orchester zu ermöglichen. In dieser Zeit führte ich
zahlreiche Schüler zur erfolgreichen
Aufnahmeprüfung an Musikhochschulen.
z. Zt. bin ich als Pädagoge neben meiner freien Tätigkeit in Ulm
Leiter einer Celloklasse an der Musikschule in Kirchheim/Teck
und widme mich neben
dem Einzelunterricht
auch Kammermusik und Cello-Ensembles -
"Die Cellophoniker".
Bisheriger
Höhepunkt dieser Arbeit war 2010 eine Einladung
der Cellophoniker zu mehreren Konzerten
beim Sommerfestival
in Kawaguchi/Japan.

Pädagogische Literatur
Bausteine zum Cellospiel Ein Lehrgang Band 1 2 3
Kindergeschichten für Vc und Klavier (Va, Vl ad lib.)
Rumpelstilzchen für Vc und Klavier
Cellotrio Andante und Allegro con spirito
Albumblätter für Klavier

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